Im gezeigten gleichnamigen Video „Zeitfenster“ ist ein junger Mann zu sehen, der erst sehr in sich selbst und die Inhalte seines Handys versunken scheint, dann, gegen Ende der Strecke hin, plötzlich wacher, interessierter, und bereiter, sich mit seiner Umwelt und dem Geschehen um ihn herum auseinander zu setzen und aufmerksamer zu betrachten.

Was fliegt da auch alles Sichtbares auf ihn ein: „Bizarre Industrieanlagen, bunt marode Brückenpfeiler, Wegstreckennummern und wieder einmal Fensterspiegelungen des scheinbaren Geschehens auf der Gegenseite,“ die sich mit den Farben und komplexen Industrieanlagen auf seiner „Hauptstrecke“ zu verbinden scheinen und so zu einem Farb- und Gebäudegewirr vereinen, das dem Zuschauer seine ganze Aufmerksamkeit
abverlangen und dennoch in spielerischer Leichtigkeit, so ganz nebenbei, einen ganz eigenen Zauber verbreitet